Slide Neuerscheinungen
1. und 2.
Quartal 2021
Mehr erfahren
Hacke „Die Demokratiedebatte der Zwischenkriegszeit gehört fraglos zu den Sternstunden der politischen Ideengeschichte. In der Auseinandersetzung mit den Vordenkern der liberalen Demokratie lässt sich der existenzielle Ernst der Argumentation nachempfinden. Ihre Einsichten bleiben aktuell, weil sie uns daran erinnern, wie anspruchsvoll das Projekt der liberalen Demokratie tatsächlich ist.“ Liberale Demokratie in schwierigen Zeiten
Weimar und die Gegenwart
Jens Hacke Mehr erfahren
Bauman „Der Holocaust wurde inmitten der modernen, rationalen Gesellschaft konzipiert und durchgeführt, in einer hochentwickelten Zivilisation und im Umfeld außergewöhnlicher kultureller Leistungen; er muß daher als Problem dieser Gesellschaft, Zivilisation und Kultur betrachtet werden.“ Zygmunt Bauman Dialektik der Ordnung
Die Moderne und der Holocaust
Zygmunt Bauman Mehr erfahren
Memmi Die Kolonien sind inzwischen weitgehend abgeschafft, aber haben sich damit auch das Kolonialverhältnis und der allgegenwärtige Rassismus aufgelöst? Nicht nur die jüngsten Debatten über Postkolonialismus, um die Thesen des Philosophen Achille Mbembe oder über das Konzept des Humboldtforums im Berliner Schloss zeigen, dass dieses Trauma auch nach der Erringung der politischen Unabhängigkeit auf vielen Ländern der Dritten Welt noch lastet und nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Der Kolonisator und der Kolonisierte
Zwei Porträts
Albert Memmi Mehr erfahren
ad Arendt Hannah Arendts Buch "Elemente totalitärer Herrschaft" führt in die Abgründe der modernen europäischen Geschichte und wird gerade dadurch zum eindringlichsten Appell. Seine Botschaft ist heute aktueller denn je: für Freiheit und Demokratie, gegen Autoritarismus und Populismus. ad Hannah Arendt Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft Alfons Söllner Mehr erfahren Slide Hans Kelsen (1881–1973) gilt vielen als der Jurist des 20. Jahrhunderts. Diese Hochschätzung verdankt sich vor allem seinem zentralen rechtstheoretischen Werk, der „Reinen Rechtslehre“. Aber er war gleichzeitig sehr viel mehr als nur der Begründer der scharfsinnigsten und elaboriertesten Theorie des Rechtspositivismus. Die drei hier versammelten Aufsätze führen in das umfängliche Schaffen des Gelehrten ein. ad Hans Kelsen
Rechtspositivist
und Demokrat
Horst Dreier Mehr erfahren
Slide „Der Doppelstaat“ Ernst Fraenkel (1898-1975) ist ein Standardwerk über Politik, Justiz und Recht im Nationalsozialismus.
Er ist die einzige kritische Untersuchung des nationalsozialistischen Herrschaftssystems, die innerhalb Deutschlands während der Jahre 1933 bis 1945 entstanden ist.
ad Ernst Fraenkel
Der Doppelstaat
Alexander v. Brünneck,
Horst Dreier, Michael Wildt
Mehr erfahren
Slide Die Studien des Berliner Philosophen und Soziologen Richard Faber zur Schmitt-Forschung stellen einen Extrakt seiner langjährigen Auseinandersetzung mit dem Staats- und Völkerrechtler Carl Schmitt dar. Er zeichnete sein imperiales und cäsarisches Selbstverständnis nach und dessen katholische Herkunft und römische Referenz. Lateinischer Faschismus:
Über Carl Schmitt – den Römer und Katholiken
Richard Faber Mehr erfahren
Slide Das Verhältnis zwischen jüdischem Messianismus und anarchistischer Utopie ist trotz seiner zahlreichen Berührungspunkte durch eine spannungsreiche Verschiedenheit unterschiedlicher Positionen gekennzeichnet. Erlösung und Utopie
Jüdischer Messianismus und libertäres Denken
Eine Wahlverwandtschaft
Michael Löwy Mehr erfahren
Slide Julia Kristeva ist auch im deutschsprachigen Raum durch eine Vielzahl von Publikationen als Literaturtheoretikerin und Psychoananlytikerin bekannt. Wenn sie sich der jüdischen, politischen Philosophin Hannah Arendt widmet, dann birgt schon diese Konstellation von Autorin und Sujet eine gewisse Spannung in sich, die dadurch zusätzlichen Reiz gewinnt, daß sie Leben und Denken der Philosophin unter die Maßgabe dessen stellt, was sie als weibliches Genie, "le génie féminin", zu erfassen sucht... Das weibliche Genie Hannah Arendt Julia Kristeva Mehr erfahren Slide Die Alliierten, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims als Interessenvertreter der Millionen ermordeten und geschädigten Juden schlossen 1952 zwischenstaatliche Verträge mit der Bundesrepublik ab, Wiedergutmachung zu leisten. Christian Pross beschreibt umfassend sowohl die Geschichte der Wiedergutmachung als auch ihre Praxis: die oft restriktive Anwendung der Gesetze, die mangelnde Bereitschaft vieler Ärzte zur Hilfeleistung bei der Begutachtung gesundheitlicher Schäden und die mangelnde Fähigkeit, diese mit dem erlittenen Unrecht in Verbindung zu bringen.... Wiedergutmachung
Der Kleinkrieg gegen die Opfer
Christian Pross Mehr erfahren

Bleiben Sie informiert: Unser Newsletter

Menü