Judith Shklar Rezension von Marianne Lieder in der FAZ vom 30. Mai 2024

Mehr erfahren DIE WELT/RADIO 3 RBB/NEUE ZÜRCHER ZEITUNG/ORF-RADIO ÖSTERREICH »Liberalismus sollte nicht mit Glücksversprechen und Idealen aufwarten, sondern sich auf Vermeidung des Schlimmsten konzentrieren, auf Eindämmung von Grausamkeiten und der Furcht vor Grausamkeit. Denn wer sich fürchtet, kann nicht frei handeln … Bajohr und Trimcev zeigen eindrücklich, dass der Liberalismus der Furcht nichts für Angsthasen ist«



PLATZ 4 Sachbücher des Monats Mai
Kraushaar Gerade erschienen Mehr erfahren »Ist der Nahostkonflikt unlösbar? Vielleicht. Ist er unverstehbar? Das nicht: Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar liefert das überfällige Handbuch zum Thema...Was für ein Segen wäre es, würde wenigstens hierzulande keine (Talkshow-) Diskussion mehr hinter den Stand dieses Buchs zurückfallen.« Rezension in der SZ

Wolfgang Kraushaar ordnet die unter-schiedlichen Diskurse, trennt die antisemitischen Stereotype von triftigen Argumenten und stellt die unverzichtbaren zivilisatorischen Minimalforderungen heraus, nicht ohne den Umgang mit den Problem- und Grenzfällen zu präzisieren.
Augsberg Am 23. Mai 2024
wurde das Grundgesetz 75 Jahre alt
Ausgehend von zentralen Primärtexten der beiden begriffsprägenden Protagonisten Dolf Sternberger und Jürgen Habermas werden unterschiedliche Perspektiven eröffnet, um die Frage zu beantworten, ob und inwieweit sich Verfassungen im Allgemeinen und das Grundgesetz im Besonderen eignen, in zunehmend pluralen und fragmentierten Gesellschaften einen übergreifend sinnstiftenden Zusammenhalt zu gewähren Mehr erfahren
Durlacher Mehr erfahren Jessica Durlacher
Gerade erschienen »Er ist nicht mehr da, mein Vater. Er starb an den Folgen desselben Krieges, den er mit so viel Mühe, Zufall und Glück überlebt hatte. Jeden Tag denke ich an ihn.«
Aschheim Mehr erfahren Das Drama der europäischen und jüdischen Erfahrung im 20. Jahrhundert


Gerade erschienen
Bonn Jens Hacke Mehr erfahren Moritz Julius Bonns Schrift über die Krisis der europäischen Demokratie sollte nicht nur als Seismograph künftigen Unheils gelesen werden. Sie ist die Manifestation einer praktischen Vernunft, die im Angesicht totalitärer Ideologien kühlen Kopf bewahrt, liberale Prinzipien verteidigt und pragmatische Wege aus der Krise sucht: ein Gegenentwurf zu Carl Schmitts zeitgleich erschienener Parlamentarismuskritik – und in seiner Argumentation überzeugender denn je. ad-Reihe Mehr erfahren »Die Reihe ad... in der Europäischen Verlagsanstalt stellt klassisch gewordene Werke von Autorinnen und Autoren der Moderne vor und interpretiert deren Konzepte und ihren Einfluss auf die Geistes- und Ideengeschichte.«
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