Mathias Lindenau

ad Gustav Landauer
Homme de Lettres und Edelanarchist

Gustav Landauer (1870–1919) war Literaturkritiker, Publizist und Dramaturg, Herausgeber und Übersetzer, Essayist und Vortragsredner sowie Mandatsträger der ersten Münchner Räterepublik. Gehasst wurde Landauer vor allem als politische Figur, die sich nicht nur den Anfeindungen der Staatsmacht und der SPD ausgesetzt sah, sondern auch innerhalb der deutschen anarchistischen Bewegung zu einem Außenseiter wurde.
Mathias Lindenau unternimmt es, einige Facetten seines umfangreichen OEuvres zu beleuchten. Dabei wird deutlich, dass Landauers Sozialismuskonzept als republikanischer Sozialismus verstanden werden kann, der eine Änderung im Bewusstsein der einzelnen bewirken möchte. Landauer fordert deshalb von den Bürgerinnen und Bürgern, Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben zu übernehmen; aber auch, individuelle Freiheit und soziale Gerechtigkeit nicht als Gegensätze zu verstehen. Diese Überlegungen haben nichts von ihrer Inspiration und Anziehungskraft verloren.
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Einband
Klappenbroschur
Seiten
140
ISBN (Print)
978-3-86393-156-8
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16,-
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